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Trägt sein Thema zum Leser!

"Mein erstes Kosmos-Himmelsjahr"

 

Susanne Dambeck, Thorsten Dambeck:

„Mein erstes Kosmos Himmelsjahr: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf“

Kosmos Verlag 2009

59 Seiten, Euro 6,95

ISBN 978-3440117651

 

 

 

(librikon) Der Blick hinauf zu den Sternen ist für Kinder ein Ereignis. Sich ins Gras legen und in den Sternenhimmel schauen! Und dann fängt kind langsam an, die ersten Himmelsbilder zu sehen und ihre Namen zu hören, und das Interesse an ein wenig Astronomie ist da. „Mein erstes Kosmos-Buch Himmelsjahr“ beantwortet alles, was Kinder und Eltern zunächst wissen möchten. Der Leitfaden ist: Wo findet man einen Stern zu welcher Jahreszeit? Eine Reise durch das Jahr, Monat für Monat, treten die kleinen Astronomen an. Mit den jeweiligen Himmelskarten, die sich verändern und sich doch um ein Zentrum drehen – hochspannende Fragen tun sich auf. Das, was vorgestellt wird (und auch immer die Extra-Themen wie „Sternschnuppen“), kann man nach dem Lesen sehen und leibhaftig erfahren; die Auswahl in dem Büchlein ist sehr gut getroffen. 

Mit ein bisschen Übung! Das Büchlein, handlich, mit praktischem, abwaschbarem Schutzumschlag, ist richtig etwas zum Mitnehmen und mal kurz, auch wenn’s den Blick in den Himmel stört (Großstadtkinder werden von den Autoren übrigens berücksichtigt), Taschenlampe an und nachgucken, ob man auch alle Sterne richtig benennt. In einer Zeit, in der es common sense ist, dass Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder haben sollen, muss ein solches Buch auch für das auf sich gestellte Kind funktionieren (auch wenn dann in der Dunkelheit der Blick aus dem Fenster genügen muss). Auch das tut es. Man muss kein Astrophysik-As sein, um sich in diesem „Himmelsjahr“-Buch zurechtzufinden.

Das einzige, was wirklich schade ist und unverständlich: Dass in der Einführung klugerweise darauf hingewiesen wird, dass man sich an den großen Sternenbilder zu orientieren habe, dann aber fehlen genau diese Sternenbilder in den Karten zu den jeweiligen Monaten. Die Ausschnitte aus dem südlichen Sternenhimmel sind immer kurz unterhalb der Orientierungspunkte abgeschnitten. Warum? Wie kann das sein? Warum wurde hier an falscher Stelle Platz gespart?

Doch das ist die allereinzige Kritik. Das "Himmelsjahr"-Buch trägt sein Thema zum kleinen Leser, weckt dessen Neugier und macht richtig schlau.

 

 

Hoch

 

 

 

 

Begeisterung, die ansteckt, Sachwissen, das überzeugt

Helmut Hornung: "Streifzüge durch das All"

Von Anne Spitzner

 

Helmut Hornung

„Streifzüge durch das All“

dtv 2008

320 S., Euro 12,95

ISBN: 978-3423623704

 

 

 

In seinem Buch „Streifzüge durch das All“ stellt der Autor Helmut Hornung den jungen Lesern den Kosmos vor. Das tut er auf eine Weise, die einem zugleich das Wissen in den Kopf stopft, die aber trotzdem so süchtig macht, dass man kaum noch mit dem Lesen aufhören kann – und das will bei einem Sachbuch ja wahrhaftig etwas heißen!

Man merkt Hornung das Staunen über den Kosmos bei jedem einzelnen Satz an, und dieses Staunen und diese Begeisterung überträgt er mühelos auf den Leser. Sie ist so ansteckend, dass sogar ich, obwohl ich mich nie für Sternguckerei interessiert habe, mit den im Buch enthaltenen kleinen Orientierungskärtchen im Garten stand und nach den dort verzeichneten Sternen, Sternbildern und Galaxien gesucht habe. Das Buch enthält aber nicht nur Berichte über das Leben und Sterben von Sternen, über die Geschichte des Kosmos und die Beschreibung der Planeten unseres Sonnensystems, sondern auch zum Beispiel die Geschichte der Namen, die die Sterne haben – sie sind ja zumeist auf mythologische Gestalten zurückzuführen, die mit ihnen in Verbindung gebracht wurden.

Außerdem bietet „Streifzüge durch das All“ viele praktische Tipps für junge Sterngucker (und solche, die es werden wollen). Vom Kauf eines richtigen Fernglases über eine Erklärung der Funktionsweise eines Teleskops bis hin zu den eben erwähnten Sternkarten, von Adressen über Buchtipps bis hin zu Zeitschriften und Internetadressen ist hier alles dabei. Es fehlt nicht an atemberaubend schönen Bildern aus der Tiefe des Weltalls, auch aus dem eigenen Fundus des Autors. Allein sie machen das Buch schon sehenswert, sind aber bei weitem nicht das Tollste daran.

Denn das Tollste an dem Buch ist in meinen Augen der leichtfüßige Stil Helmut Hornungs, der von Planet zu Planet, von Wissenshappen zu Wissenshappen hüpft und doch nie belehrend oder gar besserwisserisch erscheint. Von den vielen Fremdwörtern, die man nun mal verwenden muss, wenn man ein wissenschaftliches Thema einigermaßen seriös erklären möchte, benutzt er nie zu viele auf einmal, und er verwendet sie immer nur in Verbindung mit präzisen und gleichzeitig leicht verständlichen Erklärungen.

Es gibt wohl nicht viele Sachbuchautoren, die ein derartiges Buch hätten schreiben können – es ist einer der seltenen Fälle, in denen ein anspruchsvolles Sachbuch auch für Laien verständlich ist – und spannend ist es auch noch. „Streifzüge durch das All“ hat einen riesigen Hochdaumen verdient und ist ein Supertipp für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie unser Kosmos außerhalb der Erdatmosphäre aussieht.

 

 

Hoch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
 

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